Vereinsgeschichte

Das Projekt des Kunstvereins für das Jahr 2008 stand unter dem Thema „Kitsch und Kunst“ und sollte zur Auseinandersetzung mit den jeweiligen Begrifflichkeiten und dem heiklen Thema insgesamt beitragen.

-Beteiligung an Projekttagen am Berufsschulzentrum Marienberg (Durchführung R. Pöttrich) am 21.05.08
-Workshop Holzschnitt am 23./24.05.08 (Durchführung G. Höritzsch)
-Projektwoche „Druck“ in Zusammenarbeit mit Gymnasium Marienberg vom 30.06.-04.07.08 (Durchführung R. Pöttrich)
-05.09.08: Ausstellungseröffnung / 06./07.09. Ausstellung

Aus dem Motto und den stattgefunden Veranstaltungen leitete sich eine einigermaßen provokante Ausstellung ab, die auch im Nachhinein im Rahmen der regelmäßigen vor- und nachbereitenden Treffen noch für ergiebige Diskussionen sorgte und somit zu einem sehr interessanten und gleichermaßen erfolgreichen Abschluss des Projektjahres führte.
Die bereits traditionelle Herbstausstellung eröffnete mit den „LANDSCHAFTEN“ des Malers Roland Buschmann. Roland Buschmann wohnt und malt in Streckewalde, heute Ortsteil von Großrückerswalde. Ohne Heimattümelei und flachen Gemütlichkeitskult ist er auf der Suche nach künstlerischen Ausdrucksmitteln zur Darstellung der Stimmungen besonders der Kulturlandschaft des Erzgebirges, aber auch anderer selbst erlebter Landschaften. In der Einfachheit der Motive wird eine beeindruckende Expressivität von Form und Farbe lebendig, die keiner Erklärungen bedarf.
Der musikalische Höhepunkt des Abends war das Konzert von Stelmecke & Müller. Poetische Texte, satirische Verse und verspielte Humoresken über den Alltag, getragen von Musik zwischen Folk, Chanson, Jazz und Rock in wechselnden Instrumentierungen. Der Sänger, Musiker, Schauspieler und Autor Olaf Stelmecke spielte gemeinsam mit dem Vielinstrumentalisten Michael „Meikel“ Müller.

Daneben fanden auch 2008 wieder die Zirkel und Aktzeichenkurse statt.

Vereinsgeschichte

Das Projekt „Kunst im Tor“ des Kunstvereins für das Jahr 2007 sollte ein erster Schritt sein, das Zschopauer Tor wieder mit Leben zu erfüllen indem es zumindest zeitweise als Galerie und Treffpunkt für die kunstinteressierte Öffentlichkeit und Künstler genutzt wird.

Im Jahr 2007 wurden in den Zirkeln und in 2 Workshops Bilder, Plastiken und zuletzt auch einzelne Möbel geschaffen, die zur Ausgestaltung und zur Nutzung im Tor bereitgestellt wurden. Diese Einzelstücke wurden im Zschopauer Tor ausgestellt.

Besonderer Höhepunkt des Veranstaltungsjahres war jedoch die Ausstellung der Malerin und Grafikerin Gudrun Höritzsch und des Bildhauers Konrad Hunger. Die beiden Künstler leben und arbeiten in Willischthal (Zschopau). Die Arbeiten von Gudrun Höritzsch sind geprägt von Sensibilität, Fantasie und kraftvoller Farbigkeit, während die Arbeiten von Konrad Hunger durch seinen hintersinnigen und auch schlitzohrigen Humor bestechen. Arbeiten beider Künstler sind in nationalen und internationalen Ausstellungen und Sammlungen vertreten und für den Kunstverein Marienberg war diese Ausstellung eine überaus würdige Premiere.

Die Ausstellung wurde mit einem Eva-Strittmatter-Projekt eröffnet. Die junge Künstlerin Marie-Luise Gersch trug vertonte Gedichte der bekannten Dichterin vor. Musikalisch begleitet wurde sie von Alexander Pilz und Jens Kunath.

Vereinsgeschichte

Das Jahr 2006 stand unter dem Thema „Akt“.

In einer Kombination aus qualifizierten Aktzeichenkursen, 2 Workshops zum Thema und einer anschließende Präsentation der Arbeiten in Form einer Ausstellung wurde das Thema sehr umfassend bearbeitet.

Die Zeichenkurse fanden 3 x monatlich an verschieden Orten (Marienberg, Olbernhau, Annaberg) unter fachlich qualifizierter Anleitung statt. Hier wurden die Interessenten, in besonders intensiver Zusammenarbeit mit den Schulen, speziell den Gymnasien der Region (Zschopau, Marienberg, Olbernhau, Annaberg) mit einem kontinuierlichen Angebot erreicht.

2 Workshops im Frühjahr/Herbst („Variable Aktakademie“ im Kultur- und Freizeitzentrum Olbernhau) beleuchteten zusätzliche Aspekte (Malerei, Grafik, Plastik) des Aktes.

Eine erste Vorstellung des Wirkens als Verein und des speziellen Vereinsangebotes „Aktzeichnen“ erfolgte im Rahmen eines Jazz-Konzerts beim „Tag der Sachsen“. Joe Sachse und Pinguin Moschner spielten ihren „Tribute to Jimi Hendrix“. Damit eröffneten wir unsere erste Ausstellung in den neuen, alten Räumlichkeiten des Zschopauer Tores.

Gleichzeitig wurde der Ausstellungskatalog in Kalenderform (für das Jahr 2007) vorgestellt. Der Katalog zeigt eine Auswahl (24 Stück) der bei den Aktzeichenveranstaltungen entstandenen Arbeiten und erfuhr großen Zuspruch bei den Akteuren und Besuchern.

Vereinsgeschichte

Der Tor e.V. Kunstverein Marienberg wurde am 19.09.2005 gegründet.

In Trägerschaft des Vereins wurde 2 x monatlich ein Zeichenzirkel in Marienberg (Dorfgemeinschaftshaus Lauta) sowie einmal monatlich das Aktzeichnen an den Veranstaltungsorten Marienberg und Olbernhau unter fachkundiger Anleitung durchgeführt, mit dem Ziel, kontinuierliche Angebote für interessierte Laienkünstler zu schaffen. Unter dem Aspekt der besonderen Förderung Jugendlicher wurden erste Kontakte zu den Gymnasien im Umkreis (Zschopau, Marienberg, Olbernhau) geknüpft, um begabte Schüler für unsere Angebote zu gewinnen.